NORDSONNE
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Die längste Infografik Berlins

Seit 2013 arbeitet und forscht das Berlin Institute of Health (BIH) an der Entwicklung neuer Methoden und Therapien für direktere, personalisiertere Behandlungen von Patienten mit fortschreitenden Krankheiten. Ein großes Ziel ist es, Forschung und Medizin enger miteinander zu verknüpfen, Wege zu verkürzen und für den einzelnen Patienten verlässlichere Ergebnisse und Lösungswege zu erzielen. Dieses Vorgehen wird als »Translationale Medizin« bezeichnet.

Ab 2020 wird für die Enwicklung der »Translationalen Medizin« am BIH auch räumlich eine optimale Grundlage vorhanden sein: Im direkten Schulterschluss zum Bettenhaus der Charité in Berlin-Mitte wird bis dahin das ATIZ entstehen – ein neues Ambulanz-, Translations- und Innovationszentrum. Als Nährboden und Sprungbrett für die medizinische Forschung wird es Raum für engsten Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten und ist zudem als Plattform für Inspiration und Innovation gedacht. Bis dahin visualisiert der Bauzaun auf 135 Metern, was unter der Arbeit und dem Ziel der »Translationalen Medizin« zu verstehen ist und dient zur Stärkung und Sichtbarmachung der Forschungsidee in der breiten Öffentlichkeit.

Auftraggeber

Berlin Institute of Health (BIH)

AUS UNSERER FEDER

Konzeption
Illustration
Layout und Gestaltung

Projekt teilen

 

 Entwicklung auf 135 Metern

 

Als der Startschuss für die Gestaltung des Bauzauns fiel, war ein Bericht zur Strategie des BIH als Grundlage vorhanden. Ein redaktionelles Konzept für den Bauzaun gab es bis dahin nicht. Als betreuende Kreativagentur des BIH haben wir sowohl die inhaltliche Konzeption wie auch die visuelle Kreation übernommen. Dank einer sehr engen Abstimmung mit dem BIH konnten in kurzer Zeit die Inhalte des Bauzauns entwickelt werden. Von der Konzeption bis zur Umsetzung des Gesamtlayouts und der Druckdatenabgabe haben wir die gesamte Ausgestaltung des Bauzauns übernommen. Auf diese Weise entstand die längste Infografik Berlins.

Konzeptionell wurde der Bauzaun in drei Abschnitte unterteilt. Zwei »Stirnseiten«, die das Schaubild in kompakter Form und in Kombination mit Renderings der Architekten Heinle, Wischer und Partner zeigen und eine »Lange Seite«, auf der die einzelnen Bestandteile der Translationalen Medizin detailliert und mit plakativen Illustrationen erzählt werden. Bauzaun-Bereiche, vor denen eine längere Verweildauer von Passanten gewährleistet ist, wurden für die Darstellung komplexer, kleinteiliger Inhalte eingeplant. Bereiche, vor denen eine beschleunigte Verkehrslage und hohe Passantenfrequenz zu erwarten war, wurden für plakative, große Darstellungen geplant.

 

 

Für eine bestmögliche Qualität der Bedruckung und Fertigung der 65 Dibond-Platten wurde die Firma Behrendt Werbetechnik beauftragt. Nach ca. drei Wochen Produktion wurden die Platten innerhalb von zwei Tagen montiert.

 Komplexes möglichst einfach dargestellt

Die Entscheidung, das Thema »Translationale Medizin« auf dem Bauzaun zu zeigen, hatte sich ursprünglich aus einem völlig anderen Kontext entwickelt. Der Auftrag lautete zunächst, ein Schaubild zur »Translationalen Medizin« für Präsentationen zu entwickeln – bis dahin fehlte dem BIH eine aussagekräftige, kompakte Darstellung dieser Vision.