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Bischof Dröge aktiviert den ersten godspot am Gendarmenmarkt in Berlin

godspot — Marke für evangelisches WLAN

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) realisiert ein freies WLAN – zunächst an ausgewählten Teststandorten, dann Berlin weit, anschließend in Brandenburg und vielleicht bald darüber hinaus. Für dieses freie WLAN der Evangelischen Kirche entwickeln wir einen Namen und die Marke: godspot 

Die Stadt Berlin diskutiert seit Jahren über ein freies WLAN — und erst nach Jahren wurde die Störerhaftung im Kabinett der Bundesregierung abgeschwächt. Doch eine Organisation näherte sich in den vergangenen Monaten dem Thema weitgehend unbemerkt und dabei äußerst konstruktiv. Als uns Fabian Kraetschmer, IT-Leiter der EKBO, das erste Mal von der Idee eines freien WLAN der Landeskirche berichtete, war auch uns die Tragweite des Projekts sofort klar: Als große Organisation hat die Kirche die Ressourcen, die Mittel, die Reichweite und damit schon fast die Verpflichtung, eine digitale Infrastruktur mitzuentwickeln. Was staatliche und kommunale Stellen bisher nicht geschafft haben, wird nun von der Evangelischen Kirche ins Leben gerufen und wir wurden als Kreativagentur an Bord geholt. In sehr kurzer Zeit entwickelten wir die Marke »godspot«. Vom Namen über das Branding, Website, erste Medien und die Verpackung für den godspot-Router geben wir dem freien WLAN der EKBO ein Gesicht.

Auftraggeber

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

AUS UNSERER FEDER

Naming
Markenentwicklung
Website
Verpackung
Kampagne
Merchandise

Projekt teilen

 

  • Foto: EKBO
    Foto: EKBO

Die Anforderungen an die neue Marke waren recht konkret: Neben »kurz«, »gut zu merken« und »Domain noch zu haben« galt es vor allem darum, eine sehr breite Nutzer-Gruppe anzusprechen. Die Marke »godspot« richtet sich nicht nur an junge Berliner, die ohnehin ständig auf der Suche nach einem freien WLAN sind. Zielgruppen von godspot sind alle Bewohner der Hauptstadt und Brandenburger in Kleinstädten und Dörfern. Und nicht zuletzt sollen Touristen und internationale Besucher die Marke verstehen und anwenden können.

Digitale Räume

»Menschen sind nicht weniger spirituell als früher. Aber die Orte der Kommunikation haben sich verschoben, vieles findet in Netzwerken und Communities statt, Kirchen werden weniger besucht. Mit godspot wollen wir als Evangelische Kirche den analogen Raum um den digitalen Raum ergänzen.«

Fabian Kraetschmer, Referatsleiter IT, EKBO

Geplant ist ein mehrstufiger Rollout-Prozess. Die ersten großen godspot-Anlagen werden im Turm der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin-Charlottenburg installiert. Nach und nach werden weitere Kirchen, Pfarrhäuser und kirchliche Einrichtungen folgen. Für die Anwendung in der Breite ist wichtig, dass die Geräte möglichst unkompliziert aktiviert und ohne große Hürden in Betrieb genommen werden können. So kommen die godspot-Router als ready-to-run-Gerät in hochwertiger Verpackung und bereits vorkonfiguriert zu ihren Empfängern.

Der Router muss nur noch eingesteckt werden. Konfiguration und Anmeldung laufen von selbst, sobald eine Internetverbindung besteht. Für die nötige Sicherheit sorgt ein Vertrag mit einem zwischengeschaltetem Dienstleister, der für eine eindeutige Regelung der Störerhaftung sorgt.

Mit godspot setzt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz neue Maßstäbe im kirchlichen Angebot. Sie überlässt nicht staatlichen oder privaten Stellen die Bereitstellung digitaler Infrastruktur. Die Evangelische Kirche beweist mit der Einführung eines freien WLAN, dass sie die Notwendigkeit eines Netzzugangs erkennt und die eigenen Ressourcen dafür aufbringt. Sie setzt dabei auf Gemeinnützigkeit, Sicherheit und Privatsphäre. Die Evangelische Kirche wird auf diese Weise zum idealen Anbieter digitaler Dienstleistungen. Und positioniert sich darüber hinaus als Organisation, die auf die wesentlichen Bedürfnisse einer mobilen Gesellschaft eingeht, ganz egal ob Christ oder nicht.

 

  • rbb Abendschau | 17.05.2016
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  • BZ Berlin | 09.05.2016
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