Corporate Design & Website›BAG Gegen Hass im Netz
Klare Kante gegen digitale Gewalt
Die Bundesarbeitsgemeinschaft »Gegen Hass im Netz« wurde 2021 mit Unterstützung des BMFSFJ und der Robert Bosch Stiftung gegründet. Sie vernetzt zivilgesellschaftliche Projekte, forscht zu Hass im Netz und veröffentlicht ihre Erkenntnisse unter anderem im digitalen Trendreport Machine Against the Rage. Ziel unserer Website-Entwicklung war es, diese inhaltliche Tiefe auch visuell sichtbar zu machen – mit einem modularen Designsystem, das sich flexibel an verschiedene Kontexte und Medien anpassen lässt.
Zivilgesellschaftlich, datenbasiert, anpassbar
Das Corporate Design übersetzt die Arbeit der BAG in eine eigene visuelle Sprache: fein gerasterte Strukturen stehen für den digitalen Raum, amorphe Formen symbolisieren die Echokammern des Netzes, eine rote Linie zieht sich als analytischer Leitfaden durch alle Anwendungen.
Die Website der BAG wirkt klar und sachlich. Sie nutzt neutrale Grundtöne, unterstützt durch leuchtende Akzente, und bietet Orientierung für Fachkräfte aus Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. Der Trendreport Machine Against the Rage erhält einen eigenen Darkmode-Auftritt mit eigener Bildsprache – journalistisch lesbar, visuell stark und auf die mediale Verbreitung zugeschnitten.
Beide Systeme folgen einem modularen Prinzip: Elemente lassen sich neu kombinieren und erweitern, ohne die visuelle Kohärenz zu verlieren. So passt das Erscheinungsbild flexibel an verschiedene Formate an, von wissenschaftlichen Publikationen bis zu Vernetzungsveranstaltungen.
Jan Böhmermann reagiert
Auch nach der Übernahme durch Das NETTZ Ende 2024 bleibt das Designsystem wirksam. Die Website entwickelte sich zur zentralen Anlaufstelle für Fachkräfte aus Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. Sie macht komplexe Forschung verständlich, ohne sie zu vereinfachen, und schafft Orientierung in einem oft unübersichtlichen Themenfeld.
Besonders sichtbar wird der Erfolg durch den Trendreport: Er erreicht eine breite mediale Aufmerksamkeit, unter anderem durch eine von Jan Böhmermann geteilte Ausgabe auf Twitter. Die klare visuelle Struktur hilft, die wissenschaftliche Methodik greifbar zu machen und fördert eine sachliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen.