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Fuckup Night Berlin VIII | Amber Riedl

Fuckup Night Berlin VIII

»Und dann hat das 3,5 Jahre gedauert, bis die Karte online war« Fuckup Night in Berlin.

Uwe Lübbermann beschreibt sich selbst als der »zentrale Moderator« des »Premium-Getränkekollektivs«, eines zunächst mal gut und sozial funktionierenden Unternehmens, das seit über 13 Jahren besteht. Im Rahmen der achten Fuckup Night in Berlin erzählt der Gründer die Geschichte eines Kollektivs, das kompromisslos die Gleichwertigkeit von Menschen setzt. Und Uwe muss letztlich doch erkennen, dass das so wie geplant nicht funktioniert. Gleichheitslöhne, freie Arbeitszeiten, keinerlei Vorgaben und viele andere Maßnahmen der gleichberechtigten Arbeit führen letztlich doch dazu, dass das meiste an ihm hängen bleibt. Für Uwe ist das sein Scheitern — und trotzdem wirkt er nach 13 Jahren ein bisschen so, als wäre er doch ganz zufrieden in seiner Rolle.

Als zweite Sprecherin des Abends berichtet Amber Riedl. Sie wurde in Kanada geboren und kam nach ihrem Studium der Politikwissenschaften 2004 nach Berlin. Nach ihrer Tätigkeit in der Kommunikationsabteilung von Transparency International gründete sie 2008 ihr erstes Startup »1001 hochzeiten«. Gleichzeitig  kam ihr erster Sohn zur Welt – ein Spagat zwischen Beruf und Privatleben folgte, der Riedl zu viel Kraft kostete. Im Frühjahr 2013 verkaufte sie »1001 hochzeiten« und gründete (diesmal an der Seite ihres Geschäftspartners Axel Heinz) das Startup Makerist – mittlerweile eine der erfolgreichsten Plattformen für Handarbeit im Internet.

  • Fuckup Night Berlin VIII | Alexander Wolf
    Fuckup Night Berlin VIII | Alexander Wolf
  • Fuckup Night Berlin VIII | Uwe Lübbermann
    Fuckup Night Berlin VIII | Uwe Lübbermann

Alexander Wolf spricht ebenfalls auf der Fuckup Night in Berlin und leitet heute ein Netzwerk namens »Aussergewöhnlich Berlin«. Er arbeitet darüber hinaus als Networking-Dozent, beschreibt er selbst seine Tätigkeit. Doch der Weg dorthin begann mit einer ziemlich turbulenten Fahrt: Er gründete 1993 mit Freunden den Radiosender »Kiss FM«. Alexander baute den Sender auf, holte Investoren in die Firma, zerstritt sich sofort mit ihnen und verlor dabei im Spielplatz-Berlin der frühen 1990er Jahre alles. Danach galt er in der Medienszene als »verbrannt« und musste komplett neu anfangen. Heute sieht er das als großen Glücksfall für sein weiteres Leben.

  • Fuckup Night Berlin VIII
    Fuckup Night Berlin VIII
  • Fuckup Night Berlin | Foto: Claudia Burger
    Fuckup Night Berlin | Foto: Claudia Burger
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