Erklärfilm-Serie über Wetter- und Klimaphänomene

Warum ist der Treibhauseffekt sowohl die Voraussetzung für unser Leben als auch eine Bedrohung? Was haben Gewitter und Starkregen mit der globalen Erwärmung zu tun? Wie funktionieren Klimaprognosen? Diese und andere Fragen bezüglich unseres Klimasystems haben wir – gemeinsam mit dem Wettermuseum – in einer sechsteiligen Erklärfilmserie beantwortet.

Auftraggeber*innen
Wettermuseum e.V.
Leistungen
Konzept
Text
Videoproduktion
Animation und Motion Graphics
Filmproduktion

AUFTRAGGEBER:IN

Wetterdaten aus Lindenberg

Der tägliche Wetterbericht setzt sich aus tausenden von Wetterdaten zusammen, die an verschiedenen Orten weltweit gesammelt werden. Einer dieser Orte ist das Wettermuseum in Lindenberg, an dessen Observatorium bereits seit über 100 Jahren Wetterdaten gesammelt, archiviert und ausgewertet werden. In einer Ausstellung widmet sich das Wettermuseum der Geschichte der Wetterbeobachtung, dem Zusammenhang von Wetterberichten und Klimaprognosen und dem Klimawandel. Um die sehr abstrakten Phänomene greifbarer zu gestalten, beauftragte uns das Wettermuseum mit der Konzeption und Produktion einer sechsteiligen Erklärfilm-Serie.

STRATEGIE

Das Einmaleins der Wetterphänomene 

Unser Klima setzt sich aus vielen Bestandteilen zusammen, die wechselseitig aufeinander einwirken. Um diese verschiedenen Phänomene so zu erklären, dass man sie auch ohne Vorwissen mühelos begreift, haben wir sie in unseren Erklärfilmen anhand von Alltagsobjekten veranschaulicht – als Agentur für Wissenschaftskommunikation und Gesellschaftskommunikation eine unserer Lieblingsaufgaben. Um auch den vielseitigen Ausstellungsobjekten des Museums eine Bühne zu geben und einen Zusammenhang zwischen dem Museum und den Erklärfilmen zu schaffen, haben wir uns für einen Mix aus Realfilm und Animation entschieden, in den sowohl Foto- als auch Videomaterial integriert werden können.

UMSETZUNG

Wind- und wetterfeste Gestaltungsideen

Für die sechs Erklärfilme haben wir eine Stilistik entwickelt, die sich in ihrer Farb- und Formgebung an der Ästhetik historischer Messinstrumente orientiert. Film- und Fotoausschnitte, die sich teilweise überlagern, werden über kreisrunde Masken eingebettet, deren Konturen wie Messstriche gestaltet sind. Gedeckte Farben und Messingtöne greifen darüber hinaus die Farbwelt der historischen Objekte auf, während das Rot und das Cyan dem Logo des Wettermuseums entnommen wurden. Mithilfe dieser Stilelemente haben wir eine flexible grafische Struktur entwickelt, auf deren Basis wir unterschiedliche Materialien und sogenannte Creative Commons in unsere Erklärfilme einbetten konnten. Die daraus folgende Veröffentlichung unter der Creative-Commons-Lizenz ermöglicht die kostenlose Verbreitung eines sonst urheberrechtlich geschützten Werkes und trägt so dazu bei, dass Informationen frei und kreativ genutzt werden können.

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