Design-Thinking-Workshop
Die meisten Fehlentwicklungen entstehen nicht, weil ein Team schlecht arbeitet — sondern weil es das falsche Problem löst. Design Thinking dreht die Reihenfolge um: Erst verstehen, was die Menschen wirklich brauchen, dann Lösungen entwickeln. Ein Design-Thinking-Workshop ist ein moderierter, nutzerzentrierter Prozess, der eine Fragestellung konsequent aus der Perspektive der späteren Nutzenden bearbeitet.
NORDSONNE IDENTITY konzipiert und moderiert diese Workshops für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen. Wir bringen die Methode dahin, wo sie oft fehlt: in die Entwicklung von Angeboten, Formaten und Services, die ihre Zielgruppen tatsächlich erreichen.
Als Strategie- und Kreativagentur für Wissenschaft und Gesellschaft arbeiten wir so, dass ihr die Haltung dahinter danach selbst anwenden könnt.

Nutzerzentriert arbeiten im Workshop. Foto: NORDSONNE IDENTITY
Was einen Design-Thinking-Workshop ausmacht
Design Thinking wurde am Hasso-Plattner-Institut und an der Stanford d.school zu der Form entwickelt, die heute verbreitet ist. Der Kern: Der Prozess trennt bewusst zwischen Problemraum und Lösungsraum. Zuerst wird das Problem wirklich verstanden — durch Beobachtung, Gespräche, das Hineinversetzen in die Nutzenden. Erst danach werden Ideen entwickelt, als Prototyp gebaut und getestet.
Zwei Prinzipien machen den Unterschied:
- Nutzerzentrierung: Den Takt gibt das echte Bedürfnis der Zielgruppe vor, nicht die Organisationslogik
- Iteration: Ideen werden früh und billig getestet, verworfen, verbessert — statt spät und teuer zu scheitern
Gerade für wissenschaftsnahe Organisationen ist das ein Perspektivwechsel: weg von »Wir wissen, was gut für die Zielgruppe ist«, hin zu »Wir finden es heraus, bevor wir bauen«.
Wie wir einen Design-Thinking-Workshop moderieren
Wir bauen den Workshop um eure konkrete Frage, nicht um ein Methoden-Schema. Am Anfang steht die Schärfung der Herausforderung und der Zielgruppe — wer sind die Nutzenden, und was wissen wir wirklich über sie? Diese Klärung ist verwandt mit unserem Zielgruppen-Workshop, geht im Design Thinking aber direkt in die Lösungsentwicklung über.
In der Moderation führen wir durch die Phasen, ohne sie zum Selbstzweck zu machen: verstehen, Standpunkt schärfen, Ideen entwickeln, früh einen Prototyp bauen, testen. Wo eine Idee steht, wird sie schnell greifbar gemacht — ein Papiermodell, ein Rollenspiel, eine Skizze. So zeigt sich früh, was hält.
Wie wir solche partizipativen Prozesse in der Praxis anlegen, zeigt unsere Arbeit für die Hochschule Luzern: ein vielstimmiger Prozess aus Interviews und Workshops, aus dem ein System entstand, das die Hochschule eigenständig weiterentwickelt. Für Prognos haben wir in co-kreativen Workshops iterativ am neuen Markenclaim gearbeitet — testen, verwerfen, schärfen, bis vier Worte saßen.


Was ein Design-Thinking-Workshop für eure Organisation bewirkt
Ihr geht mit mehr heraus als einer Ideenliste: mit einem geschärften Verständnis eurer Zielgruppe, getesteten Lösungsansätzen und oft einem ersten Prototyp. Das Besondere: Ihr erhaltet nicht nur Ergebnisse, sondern auch eine Haltung, die euer Team in den Alltag mitnimmt — konsequent von den Nutzenden her zu denken.
Der Effekt reicht über den Workshop hinaus. Teams, die einmal erlebt haben, wie früh ein einfacher Prototyp Denkfehler sichtbar macht, arbeiten anders weiter. Für Organisationen mit knappen Mitteln ist das ein doppelter Gewinn: bessere Ergebnisse und weniger Ressourcen, die in ungeprüfte Annahmen fließen.
Design-Thinking-Workshop, Innovations-Workshop oder etwas anderes?
Design Thinking ist eine Methode, kein Allheilmittel. Wenn die Frage lautet »Wie entwickeln wir überhaupt strukturiert Ideen?«, ist oft der breitere Innovations-Workshop das passende Format — Design Thinking ist dann eine der Methoden darin. Geht es um mögliche Zukünfte statt um konkrete Nutzerprobleme, arbeiten wir mit Szenario-Workshops. Und wenn zunächst Orientierung im Team fehlt, ist eine Strategie-Klausur der bessere Anfang.
Diese Einordnung gehört für uns zur Arbeit dazu: Wir schlagen euch das Format vor, das zu eurer Frage passt — auch wenn es nicht Design Thinking heißt. So verbindet sich die Transformationsarbeit mit dem, was aus den Ergebnissen wird: Botschaften, Angebote, manchmal eine ganze Marke.
Warum NORDSONNE IDENTITY für euren Design-Thinking-Workshop
Wir sind eine Strategie- und Kreativagentur für Wissenschaft und Gesellschaft — ein eingespieltes, interdisziplinäres Team in Berlin-Mitte. Seit über zwei Jahrzehnten moderieren wir Prozesse für Hochschulen, Forschungsinstitute und gemeinnützige Organisationen. Wir kennen die Zielgruppen wissenschaftsnaher Angebote und wissen, wie man sie in einen Workshop holt, ohne die fachliche Tiefe zu verlieren.
Was uns unterscheidet: Wir moderieren Design Thinking als Weg zu belastbaren Ergebnissen, nicht als Methoden-Show. Die Phasen sind Mittel zum Zweck. Das ist unser Beitrag für eine konstruktive Gesellschaft: Angebote, die von den Menschen her gedacht sind, für die sie gemacht werden.
Ihr habt Fragen zu einem Design-Thinking-Workshop für euer Team? Schreibt uns: ni@nordsonne.de
Aktualisiert am 22. Juli 2026